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Schneider
04. Mai 2018

Den Tod weder verdrängen noch schönreden

Der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider. Archivfoto: idea/kairospress
Der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider. Archivfoto: idea/kairospress

Bremen (idea) – Zur persönlichen Auseinandersetzung mit dem Tod hat der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider (Berlin) aufgerufen. Wer alle Erfahrungen mit Sterben und Tod zu verdrängen suche, sei naiv. Derjenige bleibe unreif und sei letztendlich beziehungsunfähig, sagte Schneider laut Manuskript am 4. Mai bei der Eröffnung der Messe „Leben und Tod“ in Bremen. Dort bieten 135 Aussteller Produkte, Dienstleistungen und Informationen an. Schneider zufolge geht es angesichts des Todes nicht darum, zu resignieren oder im Leben möglichst schnell und viel zu genießen. Das endliche Leben werde vielmehr durch Gott wertvoll: „Würde und Wert gewinnen wir Menschen und unser...

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