Freitag • 16. November
Früherer SOS-Kinderdorf-Präsident
31. Dezember 2017

Beim Bekennen des Glaubens sind Christen „schwer im Rückstand“

Der frühere Präsident des Hilfswerks „SOS-Kinderdorf-International“, Helmut Kutin. Foto: picture-alliance/dpa
Der frühere Präsident des Hilfswerks „SOS-Kinderdorf-International“, Helmut Kutin. Foto: picture-alliance/dpa

Wien (idea) – Europäische Christen sind beim Bezeugen ihres Glaubens gegenüber Muslimen „schwer im Rückstand“. Diese Ansicht vertritt der frühere Präsident des Hilfswerks „SOS-Kinderdorf-International“, Helmut Kutin, in einem am 30. Dezember veröffentlichten Interview der österreichischen Tageszeitung „Kurier“ (Wien). „Ich meine nicht die Extremisten, aber gemäßigte Muslime sind uns weit voraus, weil sie sich bekennen“, so Kutin. Er beklagte ferner eine Verdrängung der Religion ins Private. Dann sei Platz für Ersatzgötter: „Deswegen ist das Kaufhaus heute wichtiger als die Kirche.“ Kutin hat nach eigenen Worten oft erlebt, „wie wichtig Glaube ist, vor a...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.

1 Kommentare
Kommentare sind ausgeblendet.
Zum Einblenden der Kommentare hier klicken.
Diese Woche lesen Sie
  • Tillmann Prüfer „Plötzlich brauchte ich den Glauben, um auf den Beinen zu bleiben“
  • Kalifornien Vor dem Feuer sind alle gleich
  • Pro & Kontra Den UN-Migrationspakt unterzeichnen?
  • Bergpredigt Sanftmütig und demütig? Über die dritte Seligpreisung
  • Mobilfunk Digitalisierung um jeden Preis?
  • mehr ...
ANZEIGE