Eheprofi in drei Tagen? (Teil I)
Nach der Shell Jugendstudie 2003 will nur jeder dritte Jugendliche in Deutschland heiraten. Viele haben Angst, in der Ehe zu versagen. Können christliche Ehevorbereitungskurse helfen?
“Wir können es ja nicht lassen, davon zu reden”, sagt Petrus, als man ihm und den anderen Jüngern verbieten will, von Gottes Handeln zu reden (Apostelgeschichte 4,20). Es sollte ein natürlicher Reflex sein, anderen Menschen von dem zu erzählen, was das eigene Herz erfüllt. Aber bei vielen Christen funktionieren diese missionarischen Reflexe nicht mehr.
Die Deutschen setzen zunehmend auf Urlaub in heimischen Gefilden. Fast ein Drittel verreiste im vergangenen Jahr im Inland. Auch die evangelischen Kirchenleiter verbringen die schönsten Wochen des Jahres am liebsten im eigenen Land.
Nach Studien erkranken 15-20% der Deutschen und Schweizer einmal im Leben an einer Depression. Auch Christen können unter Depressionen leiden. Wie die „schwarzen Gedanken“ das Leben beherrschen und wie es gelingen kann, aus dieser Situation herauszufinden, beschreibt die Schweizerin Karin Bachofner in ihrem Buch „Das Leben hat mich wieder“.
Der frühere SPD-Spitzenpolitiker Hans Apel (Hamburg) kritisiert in seinem gerade erschienenen Buch „Volkskirche ohne Volk“ (Brunnen-Verlag) vor allem die Beliebigkeit und Profillosigkeit der Kirche, in der die Botschaft des Evangeliums an den Rand gedrängt wird, und verlangt eine radikale Kurskorrektur. idea veröffentlichte vorab bereits wichtige Passagen in der Ausgabe 22. In diesem zweiten Teil geht es um die Rolle der Kirchenleitungen und Pfarrer.
Hochzeit, berufliche Karriere oder eine Auslandstätigkeit bringen es oft mit sich, daß junge Erwachsene in großer Entfernung zu ihrem Elternhaus leben. Was aber, wenn die Eltern plötzlich auf ständige Hilfe und Pflege angewiesen sind? Darf ein Christ seine Eltern dann in ein Pflegeheim geben, oder ist er verpflichtet, sich persönlich um sie zu kümmern?