Debatte um Ladenöffnung an Adventssonntagen
N ü r n b e r g / B e r l i n / D r e s d e n (idea) – Soll der Einkauf in Geschäften an Adventssonntagen erlaubt werden? Diese Frage sorgt für heftige Diskussionen in Kirche und Politik.
S t a d t l a u r i n g e n (idea) – Einen „Mangel an gediegener spiritueller Literatur“ in den evangelischen Kirchen beobachtet die „Stiftung Geistliches Leben“ (Stadtlauringen bei Schweinfurt). Ihrer Ansicht nach gibt es zu wenige Angebote für eine geistliche Erneuerung der Kirche und ihrer Mitglieder.
F r a n k f u r t / O d e r (idea) – Die Kirchen sollten sich stärker um mittelständische Unternehmen kümmern. Das forderte der Vorsitzende des christlichen Unternehmervereins „Initiative“, Thomas Metzner (Dresden), am 12. Oktober vor Journalisten in Frankfurt/Oder.
W e t z l a r (idea) – Der evangelische Fachverband für Sexualethik und Seelsorge „Weißes Kreuz“ steht vor einem umfassenden Neubeginn. „Die Krise der Vergangenheit ist überwunden“, sagte der neue Geschäftsführer Rolf Trauernicht (Ahnatal bei Kassel) bei einem Besuch der idea-Redaktion in Wetzlar.
D r e s d e n (idea) – Die Menschen in den neuen Bundesländern sollten die 1989 gewonnene Freiheit nicht leichtfertig wegwerfen, weil „die Wege steiniger und steiler werden“. Das sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende im sächsischen Landtag, Fritz Hähle (Grüna bei Chemnitz), bei der Vorstellung seines Buchs „Neue Wege wagen“ in Dresden.
B e r l i n (idea) – Homosexuelle, die unter ihrer sexuellen Orientierung leiden, haben ein Selbstbestimmungsrecht auf Veränderung. Das erklärte der US-amerikanische Psychotherapeut Joseph Nicolosi (Los Angeles) bei der Jahrestagung des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft in Berlin.
H a m b u r g (idea) – Die Kirchen kritisieren die geplante Gehaltserhöhung für den Vorstand des Siemens-Konzerns. Die Bezüge der Manager, die bisher annähernd 2,5 Millionen Euro jährlich betragen, soll nach dem Willen des Aufsichtsrats um 30 Prozent steigen. Gleichzeitig will der Konzern weltweit mehr als 5.000 Mitarbeiter entlassen.
L e h r b e r g (idea) – Nach der verheerenden Gasexplosion von Lehrberg bei Ansbach (Mittelfranken), bei der am 22. September fünf Menschen ums Leben kamen, waren 40 Notfallseelsorger im Einsatz. Das sagte deren Koordinator in der Einsatzleitung, Gerhard Werner (Weihenzell bei Ansbach), gegenüber idea auf Anfrage.