„Tu-Bürger“ statt „Wutbürger“
Nürnberg (idea) – Deutschland braucht mehr „Tu-Bürger“, die sich gesellschaftlich engagieren, anstelle von „Wutbürgern“, die auf andere schimpfen.
Frankfurt am Main (idea) – Der neue Oberbürgermeister von Frankfurt am Main, Peter Feldmann, ist ein jüdischer Sozialdemokrat. Bei der Stichwahl am 25. März erhielt der 53-Jährige 57,4 Prozent der Stimmen, sein von der CDU aufgestellter Gegenkandidat, der hessische Innenminister Boris Rhein, bekam 42,6 Prozent.
Bad Gandersheim (idea) – Die Haltung zur Bibel ist die Überlebensfrage des Protestantismus. Diese Ansicht vertrat der Leiter des Gemeindehilfsbundes, Pastor Joachim Cochlovius (Walsrode), auf einem Kongress der theologisch konservativen Organisation.
Essen (idea) - Immer mehr Erzieher und Lehrer wenden sich an den Verein Sekten-Info NRW. Der Grund: Vor allem „christlich-fundamentalistische Eltern“ wollten Einfluss auf den Unterricht oder Kindergartenfeiern nehmen, sagte Geschäftsführerin Sabine Riede (Essen), auf Anfrage von idea.
Kassel (idea) – Die Heilungsberichte in den Evangelien sind „nicht einfach Geschichten von vor 2.000 Jahren, sondern gegenwärtige Möglichkeiten“. Diese Ansicht vertrat der Theologieprofessor Jürgen Moltmann (Tübingen) am 23. März beim 3. Christlichen Gesundheitskongress in Kassel.
Kassel (idea) – Die Kirche sollte ihre seelsorgerlichen Dienste vor allem da intensivieren, wo Menschen in Lebenskrisen und Umbruchssituationen sind. Dann sei die Menschen aufgeschlossener für die geistliche Dimension des Lebens, sagte der Vorsitzende der Organisation „Christen im Gesundheitswesen“, Georg Schiffner, am 23. März beim 3. Christlichen Gesundheitskongress in Kassel.