Fulbert Steffensky erhält Deutschen Predigtpreis 2013
Ältere Christen sollten im Ruhestand so leben, dass sich in ihnen die Liebe und Wesensart Gottes widerspiegelt. Jüngere Christen sollten sich an ihnen ein Beispiel nehmen und sagen können: „So ist der Vater im Himmel.“ Dazu hat der frühere Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, Peter Strauch (Foto), beim Seniorentag der Freikirche aufgerufen. Die Leiterin der FeG-Seniorenarbeit, Daniela Knauz, sagte der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, dass die Freikirche ihre Seniorenarbeit neu aufstellen wolle.
Einen „Bibelhunger“ hat in diesem Jahr die Sylter Gospelnacht am Strand von Westerland mit bis zu 4.000 Besuchern ausgelöst. Die Flensburger Gruppe des Gideonbundes verschenkte unter allen interessierten Gästen etwa 600 Neue Testamente. In nicht einmal einer halben Stunde seien sie verteilt gewesen, berichtete der Pastor der Westerländer Baptistengemeinde, André Peter (Foto).
Bundespräsident Joachim Gauck (Foto) bedauert das Scheitern seiner Ehe. Es wäre ihm lieber gewesen, wenn es mit dem Eheglück geklappt hätte – „das ist mir nicht gelungen”, sagte er am 29. August bei einer Begegnung mit Jugendlichen in Berlin. „Ich bin darauf nicht stolz, aber es ist wie es ist“, erklärte der 73-Jährige. Eine Schülerin hatte ihn gefragt, warum er nicht mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt verheiratet sei.
Mehr klare Antworten zu Fragen der Moral wünscht sich der „Spiegel“-Journalist Jan Fleischhauer (Foto, rechts) von der evangelischen Kirche. Wie er in der Fernsehreihe „Horizonte“ des Hessischen Rundfunks am 24. August sagte, sei es „ein Irrweg“, wenn die Kirche den Menschen nicht mehr deutlich mache, was sie für richtig halte. Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung, widersprach: Die Zeiten seien vorbei, in denen die Kirche von der Kanzel herab Menschen maßregele und sie vorführe.
Die beiden großen Kirchen setzen verstärkt auf Zielgruppengottesdienste. Gelingt es dadurch, mehr Menschen in die Kirchen zu locken? Der evangelische Theologieprofessor Eberhard Hauschildt (Foto) sagte dazu: „Erwartungen, sich gewissermaßen vollkommen neue Besuchergruppen zu erschließen, sind überhöht und haben sich nicht bewahrheitet.“