Ukraine: Missionswerk verstärkt sein Engagement
Der Mensch sollte sich mehr Mußezeiten gönnen. Religiöse Gemeinden können dabei als „Stressbremse“ wirken. Dieser Ansicht ist der Wissenschaftsredakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“, Ulrich Schnabel (Foto). Er sprach am 13. Mai auf der Jahresveranstaltung des „Berliner Dialogs der Religionen“ zum Thema „Entschleunigung – Beitrag der Religionen für die Gesellschaft“. Schnabel zufolge stellen Religionen einen Freiraum zur Verfügung, in dem sich der Geist entspannen könne.
Gegen eine Gleichsetzung von Toleranz mit Akzeptanz hat sich der sächsische Evangelist Lutz Scheufler (Foto) ausgesprochen. Tolerante Christen engagierten sich dafür, dass alle Menschen ungehindert gemäß ihren Überzeugungen leben können; sie müssten aber nicht alles akzeptieren und gutheißen.
Viele Christen machen die Zeit zu ihrem Gott. Das beobachtet der Theologe und Nahost-Korrespondent Johannes Gerloff (Foto). Wie er am 3. Mai bei der Sächsischen Israelkonferenz in Löbau sagte, behaupten Christen häufig, keine Zeit zu haben. Deshalb verzichteten sie beispielsweise auf die Stille Zeit am Morgen, auf das Lesen in der Bibel oder das Gebet.
Die Evangelisation unter Kindern ist die beste Vorbeugung gegen Gewalt und Drogenabhängigkeit. Diese Erfahrung machen die in Lateinamerika tätigen Kindermissionare Jörg und Flàvia Kühnapfel. Sie sind Mitarbeiter der Kinder-Evangelisations-Bewegung. Wie die Eheleute in den KEB-Nachrichten schreiben, erleben sie immer wieder bei ihren Einsätzen an Schulen, wie die Botschaft von Jesus Christus Kinder verändert und sich positiv auf ihr Verhalten auswirkt.