„Bibeln statt googeln“
Deutsche Fußballfans dürfen für den Sieg von Joachim Löws Nationalelf bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien beten. Darin sind sich die Sportbeauftragten von evangelischer und katholischer Kirche einig. Das Gebet sei etwas, „wo man alles hineinlegen darf, was einem wichtig ist, was das Herz erhebt oder was es schwer macht“, erklärte der Sportbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bernhard Felmberg (Foto).
Viele Christen nehmen es mit dem 6. Gebot offenbar nicht so genau. Das zumindest legt eine Umfrage des Fremdgehportals „Ashley Madison“ nahe. Ein Viertel der Befragten (25,1 Prozent) bezeichnete sich als evangelikal. Der Soziologe Eric Anderson (Foto) hat eine Erklärung dafür, dass besonders viele Christen fremdgehen: „Menschen, die einen Glauben haben, nutzen diesen oft als Ventil für die Vergebung.“
Die missionarische Initiative ProChrist ist auch zwischen den europaweiten Evangelisationen aktiv. Bevor im Jahr 2018 wieder eine zentrale, per Satellit in zahlreiche Länder übertragene Großveranstaltung stattfindet, sind regionale „ProChrist LIVE“-Wochen geplant. Vom 3. Oktober bis 14. November 2015 werden sich Christen an bis zu 450 Orten in Deutschland und Europa als „Gastgeber für Gott und die Welt“ präsentieren. Dabei würden mehr als 150 Redner aus unterschiedlichen Kirchen, Gemeindebünden und Werken mitwirken. Darunter auch der frühere ProChrist-Leiter Ulrich Parzany (Foto).