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Politik
14. August 2019

Wolffsohn kritisiert „doppelzüngige Solidarität“ mit Juden

Der deutsch-jüdische Historiker und Publizist Prof. Michael Wolffsohn. Foto: www.wolffsohn.de
Der deutsch-jüdische Historiker und Publizist Prof. Michael Wolffsohn. Foto: www.wolffsohn.de

Berlin (idea) – Eine „doppelzüngige Solidarität von Anti-Antisemiten“ mit Juden hat der deutsch-jüdische Historiker und Publizist Prof. Michael Wolffsohn (Neubiberg bei München) beklagt. Einerseits verurteilten Politiker Judenfeindlichkeit, etwa jüngst nach der Spuckattacke auf den orthodoxen Rabbiner Yehuda Teichtal in Berlin. So sprach Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) bei einem Solidaritätsgebet in der Synagoge des Rabbis. Andererseits, so Wolffsohn in einem Beitrag für bild.de, gebe es eine deutsche Politik des Abwiegelns gegenüber dem Iran: „Dessen Führung verkündet jahraus-jahrein, das ‚Zionistische Gebilde‘, also Israel, von der Landkarte tilgen zu wollen....

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