Samstag • 15. Juni
„Burly Man Coffee“
06. Juni 2019

US-Kaffeehändler spendiert 100 Autos für alleinerziehende Mütter

Celeste Bokstrom, alleinerziehende Mutter eines 16-jährigen autistischen Jungen, freut sich über das Fahrzeug - eine Spende des US-Kaffeehändler „Burly Man Coffee“. Screenshot: YouTube/Burly Man Coffee
Celeste Bokstrom, alleinerziehende Mutter eines 16-jährigen autistischen Jungen, freut sich über das Fahrzeug - eine Spende des US-Kaffeehändler „Burly Man Coffee“. Screenshot: YouTube/Burly Man Coffee

Stuart (idea) – Der US-Kaffeehändler „Burly Man Coffee“ (Stuart/US-Bundesstaat Florida) möchte 100 Autos für hilfsbedürftige alleinerziehende Mütter spenden. Das kündigte der Gründer des Unternehmens, Jeremy Wiles, gegenüber dem US-Nachrichtensender Fox News an. Der erste Wagen sei bereits Ende März gespendet worden. Demnach erhielt Celeste Bokstrom, alleinerziehende Mutter eines 16-jährigen autistischen Jungen, ein Fahrzeug. Es sei ihr erstes Auto seit vier Jahren. Ihr letzter Wagen sei ihr bei der Anmeldung gestohlen worden. Gegenüber Fox News erklärte Unternehmer Wiles, sein Antrieb komme aus dem christlichen Glauben: „Als Christen sollen wir Jesu Hände und Füße sein. Wir sollten nicht am Sonntag in die Kirche gehen und unter der Woche nur so tun, als ob wir Christen sind.“ Er handle nach dem Motto „Sei freundlich und trinke guten Kaffee!“. Wiles gründete die Firma im Dezember 2018 gemeinsam mit seiner Frau Tiana, die selbst bei einer alleinerziehenden Mutter aufwuchs. Das Unternehmen vertreibt Kaffee im Abonnement. Mit jedem Kauf sollen die Kunden etwas Gutes bewirken. Neben Autos möchte Wiles auch andere nützliche Dinge des Alltags an die Mütter verschenken. So erhielt Bokstrom auch einen Tablet-Computer und einen Therapieplatz für ihren Sohn.

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Lebensrechtler und „Anti-Starbucks“

Der Unternehmer bezeichnet sich selbst als ein „Anti-Starbucks“. Die Kette sei bekannt dafür, Abtreibungsbefürworter und -kliniken wie Planned Parenthood zu unterstützen. Wiles: „Sie unterstützen den Tod, wir helfen dem Leben.“ Ein weiteres Anliegen sei ihm, zu zeigen, dass Männer nicht nur „sexistisch und frauenfeindlich“ seien, wie es linke Politiker in den USA oft behaupteten. Wiles hofft, mit seinem Engagement andere Unternehmen zu inspirieren, ebenfalls christliche Werte zu leben.

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