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Blaues Kreuz
01. April 2020

Suchtkrankenhilfe stärker gefragt: „Isolation schafft viele Ängste“

Das Blaue Kreuz verzeichnet durch die Corona-Pandemie einen verstärkten Gesprächs- und Beratungsbedarf von Menschen, die von Sucht gefährdet oder betroffen sind. Symbolfoto: pixabay.com
Das Blaue Kreuz verzeichnet durch die Corona-Pandemie einen verstärkten Gesprächs- und Beratungsbedarf von Menschen, die von Sucht gefährdet oder betroffen sind. Symbolfoto: pixabay.com

Wuppertal/Hannover (idea) – Angesichts der Corona-Pandemie verzeichnet der evangelische Fachverband für Suchtkrankenhilfe Blaues Kreuz in Deutschland einen verstärkten Gesprächs- und Beratungsbedarf von Menschen, die von Sucht gefährdet oder betroffen sind. Das berichtete der Geschäftsführende Vorstand des Verbandes, Reinhard Jahn (Wuppertal), auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

Aufgrund des Kontaktverbotes könnten etwa der Austausch in Selbsthilfegruppen und Gespräche in Beratungsstellen nicht mehr stattfinden. „Die Isolation schafft viele Ängste“, so Jahn. Einsamkeit, Langeweile und Unsicherheit begünstigten den Griff zur Flasche, den Klick zu...

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