Sonntag • 22. September
NRW-Integrationsminister
25. August 2019

Medien sollten die Herkunft von Straftätern nennen

Bei Straftätern sollte in Zukunft auch die Herkunft genannt werden, fordert der nordrhein-westfälische Integrationsminister Joachim Stamp. Symbolfoto: pixabay.com
Bei Straftätern sollte in Zukunft auch die Herkunft genannt werden, fordert der nordrhein-westfälische Integrationsminister Joachim Stamp. Symbolfoto: pixabay.com

Düsseldorf (idea) – In Medienberichten über Straftaten sollte die Herkunft der Täter genannt werden. Dafür plädierte der nordrhein-westfälische Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) in einem Interview mit der Rheinischen Post. Bisher soll die Herkunft nach einer Richtlinie des Deutschen Presserates nur genannt werden, wenn daran „ein begründetes öffentliches Interesse besteht“. Wenn man die Nationalität von Straftätern in der Presse verschweige, werde in Kommentarspalten im Internet „schnell spekuliert, dass es jemand mit Einwanderungsgeschichte war“, so Stamp. Das sei ein Problem. Außerdem gebe es Delikte, die von einer bestimmten Tätergruppe aus bestimmten Länd...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.

19 Kommentare
Kommentare sind ausgeblendet.
Zum Einblenden der Kommentare hier klicken.
Diese Woche lesen Sie
  • Lebensrecht Ich durfte nicht Vater werden
  • Kommentar Der Kampf fürs Klima
  • Pro und Kontra Abschiebestopp für iranische Konvertiten?
  • ideaSpezial Reisen ist schön
  • Sondergemeinschaft Demut und Prunk
  • mehr ...
ANZEIGE