Donnerstag • 20. September
Bundesverfassungsgericht
09. November 2017

Kirchen halten Urteil zum dritten Geschlecht für nachvollziehbar

Intersexuellen Menschen soll durch das Urteil ermöglicht werden, ihre geschlechtliche Identität als „inter“ oder „divers“ anzugeben. Foto: Imago/Ikon Images
Intersexuellen Menschen soll durch das Urteil ermöglicht werden, ihre geschlechtliche Identität als „inter“ oder „divers“ anzugeben. Foto: Imago/Ikon Images

Berlin/Karlsruhe (idea) – Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (Karlsruhe), ein drittes Geschlecht für den Eintrag im Geburtenregister vom Gesetzgeber zu fordern, stößt bei den Kirchen auf Verständnis. Intersexuellen Menschen – sie sind genetisch, anatomisch oder hormonell nicht eindeutig dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht zuzuordnen – soll so ermöglicht werden, ihre geschlechtliche Identität in einer „positiven Bezeichnung“ eintragen zu lassen, etwa als „inter“ oder „divers“. Es stelle eine Diskriminierung und einen Verstoß gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht dar, wenn intersexuelle Menschen sich entweder entscheiden oder auf eine Ein...

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