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Gewaltlosigkeit
03. November 2019

Käßmann: Christen in der DDR werden zu wenig gewürdigt

Die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann. Archivfoto: EKD/Julia Baumgart
Die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann. Archivfoto: EKD/Julia Baumgart

Berlin (idea) – Die Christen in der DDR werden nicht genügend gewürdigt. Diese Ansicht vertritt die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann (Berlin). In dem sozialistischen Staat habe es Konsequenzen haben können, zur Kirche zu gehören, schrieb sie in ihrer Kolumne für die „Bild am Sonntag“ (Ausgabe: 3. November).

So habe Christen der Verlust ihrer Arbeitsstelle gedroht. Jugendliche, die statt zur Jugendweihe zur Konfirmation gingen, hätten oft kein Abitur machen dürfen. Pfarrerskinder seien diskriminiert worden. „Im Westen war es Standard, Christ zu sein, im Osten war es mutig“, so Käßmann.

Die Kirchengemeinden hätten einen entscheidenden Beitr...

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