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„Pille danach“ verweigert
11. Februar 2020

Gewissen vs. Berufspflicht: Christlicher Apotheker vor Gericht

Andreas K. vor der Undine-Apotheke im Berlin-Neukölln, die er bis Herbst 2018 betrieb. Foto: ADF International
Andreas K. vor der Undine-Apotheke im Berlin-Neukölln, die er bis Herbst 2018 betrieb. Foto: ADF International

Berlin/Wien (idea) – Darf sich ein Apotheker aus Gewissensgründen weigern, die sogenannte „Pille danach“ zu verkaufen? Darüber muss das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg entscheiden. Hintergrund ist eine Klage der Berliner Apothekerkammer gegen den bekennenden Katholiken Andreas K.

Wie das Portal „Deutsche Apothekerzeitung“ berichtet, besaß und betrieb er bis Herbst 2018 die Undine-Apotheke im Berliner Bezirk Neukölln. Dort habe er bereits im Eingangsbereich auf einem Zettel mitgeteilt, dass er keine „Pille danach“ abgebe. Sie soll eine ungewollte Schwangerschaft in den ersten fünf Tagen nach ungeschütztem Sex vermeiden.

Auch anderen Verhütun...

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