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Chefarzt
25. Januar 2018

In der Therapie nicht vorschnell christliche Angebote machen

Der Chefarzt für Psychotherapie und Psychosomatik an der Klinik Hohe Mark, Martin Grabe. Foto: idea/kairospress
Der Chefarzt für Psychotherapie und Psychosomatik an der Klinik Hohe Mark, Martin Grabe. Foto: idea/kairospress

Kassel (idea) – In der Therapie sollte man nicht vorschnell christliche Angebote ins Spiel bringen, etwa das Gebet am Krankenbett. Diese Empfehlung gab der Chefarzt für Psychotherapie und Psychosomatik an der Klinik Hohe Mark (Oberursel bei Frankfurt/Main), Martin Grabe, beim 6. Christlichen Gesundheitskongress am 25. Januar in Kassel. Ihm zufolge hat es sich in seiner Klinik bewährt, Patienten ein offenes spirituelles Angebot zu machen. Dazu zählten Morgenandachten und Gottesdienste, seelsorgerliche Einzelgespräche sowie Gesprächsgruppen. Zwar solle Spiritualität in die Therapie mit einbezogen werden, das müsse jedoch stets auf freiwilliger Basis erfolgen. Zudem müsse die relig...

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