Dienstag • 13. November
Pussy Riot
20. August 2012

„Blasphemie taugt nicht als Mittel des Protests“

Hamburg (idea) – Kritik an der Debatte um das Urteil gegen die russische Frauen-Punkband „Pussy Riot“ haben theologisch konservative Protestanten geübt. In den Medien gehe es meist nur um das Recht auf Meinungsfreiheit. Die Gotteslästerung durch die Gruppe werde jedoch übergangen, erklärte der Präsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), am 20. August gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Drei Mitglieder der Band waren am 17. August wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Sie hatten am 21. Februar in der russisch-orthodoxen Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau e...

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