Sonntag • 16. Dezember
Mobbing zentral erfassen
16. September 2018

Berliner Schulen müssen antisemitische Vorfälle melden

In den vergangenen Monaten waren wiederholt Fälle von antisemitischem Mobbing an Berliner Schulen bekannt geworden. Foto: picture-alliance/dpa
In den vergangenen Monaten waren wiederholt Fälle von antisemitischem Mobbing an Berliner Schulen bekannt geworden. Foto: picture-alliance/dpa

Berlin (idea) – In Berlin sollen antisemitische Vorfälle an Schulen zentral erfasst werden. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (Hamburg). Danach soll Antisemitismus ab dem Schuljahr 2019/2020 in den Notfallplänen der Berliner Schulen als eigenständige Kategorie auftauchen. Die Schulleiter sind dann verpflichtet, judenfeindliche Vorfälle der Polizei und der Senatsverwaltung zu melden. Dadurch sollten sie „ermutigt werden, Mobbingvorfälle aufgrund von Religion und Nationalität offensiv zu thematisieren und nicht unter den Teppich zu kehren“, erklärte Bildungsstaatssekretär Mark Rackles (SPD). Die Meldepflicht soll außerdem helfen, wirksame Projekte zur Vo...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.

3 Kommentare
Kommentare sind ausgeblendet.
Zum Einblenden der Kommentare hier klicken.
Diese Woche lesen Sie
  • Uganda Gestrandet in Bidibidi
  • Kommentar Eine Christin führt die CDU
  • Leitung Was Führungskräfte von Jesus Christus lernen können
  • Pro & Kontra Sind Sanktionen bei Hartz IV gerecht?
  • Seligpreisung Frieden stiften
  • mehr ...
ANZEIGE