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„Pille danach“ verweigert
21. Januar 2020

Berlin: Gericht gibt christlichem Apotheker recht

Andreas K. vor der Undine-Apotheke im Berlin-Neukölln, die er bis Herbst 2018 betrieb. Foto: ADF International
Andreas K. vor der Undine-Apotheke im Berlin-Neukölln, die er bis Herbst 2018 betrieb. Foto: ADF International

Berlin/Wien (idea) – Weil ein Apotheker aus Gewissensgründen nicht die sogenannte „Pille danach“ verkaufen wollte, verklagte ihn die Berliner Apothekerkammer. Nun hat das Berufsgericht für Heilberufe bei dem Berliner Verwaltungsgericht ihm Recht gegeben.

Wie das Portal „Deutsche Apothekerzeitung“ berichtet, besaß und betrieb der gläubige Katholik Andreas K. bis Herbst 2018 die Undine-Apotheke im Berliner Bezirk Neukölln. Dort habe er bereits im Eingangsbereich auf einem Zettel mitgeteilt, dass er keine „Pille danach“ abgebe. Sie soll eine ungewollte Schwangerschaft in den ersten fünf Tagen nach ungeschütztem Sex vermeiden.

Auch anderen Verhütungsmit...

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