Montag • 24. Februar
Schwaetzer
11. November 2018

In der Kirche ist das Gemeinschaftsgefühl geschwächt

Die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer. Foto: idea/Wolfgang Köbke
Die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer. Foto: idea/Wolfgang Köbke

Würzburg (idea) – In der evangelischen Kirche ist das Gemeinschaftsgefühl sehr geschwächt. Diese Ansicht äußerte die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer (Berlin), in ihrem Präsesbericht am 11. November vor der EKD-Synode in Würzburg. Hintergrund sei die Fülle unterschiedlicher Prägungen, Haltungen und Frömmigkeitsstile. Es gebe zudem offenbar einen Hang zur Selbstgenügsamkeit auf allen Ebenen, der eine sinnvolle Zusammenarbeit „nicht leichtgängig“ mache. Diese Wahrnehmung sei nicht völlig neu, „aber immer noch ärgerlich, denn wir bleiben hinter unseren Möglichkeiten“, so Schwaetzer. Ein bereits bestehendes Koordinierungsteam aus Mitgliedern der Kirchenkonferenz, dem EKD-Rat und der Synode werde sich darum nun der Frage stellen, wie man ein „stärkeres ,Zusammenschwingen‘ der Ebenen und Akteure erreichen kann, ohne irgendwelche Top-down-Phantasien zu verfolgen“.

ANZEIGE

Diskutieren

Wir haben die Kommentarfunktion auf idea.de eingestellt. Im Gegenzug starten wir ein neues Format zum gezielten Austausch mit unseren Lesern: den ideaLog, eine einstündige Frage- und Antwortrunde auf Facebook zu ausgewählten Themen. mehr »

Diese Woche lesen Sie
  • Theologie Frustrierend gnädiger Gott
  • Kommentar Medikamente im Lotterieverfahren
  • Evangelisation Wie Jugendliche Jesus kennenlernen
  • Christenverfolgung „Ein Turkmene kann kein Christ sein“
  • Pro und Kontra Braucht Predigt große Gefühle?
  • mehr ...
ANZEIGE