Montag • 25. Juni
Reformationsjubiläum
10. November 2017

Es fehlten neue Formen für Kirchenferne

Der Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der VELKD, Prof. Alexander Deeg, beim Vortrag vor der Generalsynode in Bonn. Foto: imago stock&people
Der Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der VELKD, Prof. Alexander Deeg, beim Vortrag vor der Generalsynode in Bonn. Foto: imago stock&people

Bonn (idea) – Viele Festgottesdienste während des 500-jährigen Reformationsjubiläums waren „von großer Erwartbarkeit gekennzeichnet“. Das sagte der Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Prof. Alexander Deeg (Leipzig), am 10. November vor der Generalsynode der VELKD in Bonn. Offenbar sei es häufig das Ziel gewesen, „sich selbst vor der Welt darzustellen, anstatt einzutreten in den Wortwechsel mit dem lebendigen Gott“. Wenn man zu dem Jubiläum eine kritische Frage formulieren wollte, dann müsste sie laut Deeg lauten: Gab es zu wenig Gott? „Wir leben nicht in einer Zeit der Religionsverachtung,...

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