Mittwoch • 22. Januar
Ulrich Parzany
28. September 2017

Die Bibel hat für die EKD keine normative Bedeutung mehr

Der Evangelist und Buchautor, Pfarrer Ulrich Parzany. Foto: Zimpfer Photography
Der Evangelist und Buchautor, Pfarrer Ulrich Parzany. Foto: Zimpfer Photography

Hamburg (idea) – Die Bibel hat für die EKD keine normative Bedeutung mehr. Das zeigt sich an der Debatte um die Segnung und Trauung homosexueller Partner. Diese Ansicht vertrat der Evangelist und Buchautor, Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), im Interview mit der ZEIT-Beilage „Christ und Welt“ (Hamburg). Die Beziehung zwischen Mann und Frau sei angelegt darauf, Kinder zu zeugen. In einer homosexuellen Partnerschaft sei das nicht möglich. Parzany: „Sie Ehe zu nennen ist Willkür. Dass die Kirchen da mitmachen, verstehe ich nicht.“ Sie würden damit die Gemeinschaft mit der Mehrheit der Christen weltweit brechen. Es gebe einen Riss zwischen den Kirchen Asiens, Afrikas und Westeurop...

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