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Corona-Krise
31. Juli 2020

Lieberknecht erneuert Kirchenkritik: Es gab kein durchschlagendes Wort

Die frühere thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU). Foto: zeichensetzen/Gideon Baake
Die frühere thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU). Foto: zeichensetzen/Gideon Baake

Köln (idea) – Die frühere thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hat ihre Kritik an den Stellungnahmen der Kirchen während der Corona-Krise bekräftigt. In einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ (Ausgabe 19. Mai) hatte die evangelische Theologin gesagt, die Kirche habe in der Corona-Krise „Hunderttausende Menschen alleingelassen – Kranke, Einsame, Alte, Sterbende“.

Rund 8.000 Menschen seien zu dem Zeitpunkt an Covid-19 gestorben, aber seit März auch 150.000 Menschen aus anderen Gründen. „Wo war da das Wort der Kirchen?“, fragt Lieberknecht. Mehrere Kirchenleiter wiesen die Kritik als unbegründet zurück.

Pointiert ...

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