Donnerstag • 27. Juni
Neue Perikopenordnung
16. Oktober 2018

Künftig mehr Altes Testament und weniger Paulus im Gottesdienst

Der Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Prof. Alexander Deeg. Foto: Privat
Der Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Prof. Alexander Deeg. Foto: Privat

Wetzlar (idea) – Künftig werden in evangelischen Gottesdiensten mehr Texte aus dem Alten Testament und weniger vom Apostel Paulus gelesen werden. Das hat der Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Prof. Alexander Deeg (Leipzig), in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) angekündigt. Zum Hintergrund: Ab dem 1. Advent tritt in der EKD eine neue Perikopenordnung in Kraft. Sie regelt, welche Bibeltexte zu Sonn- und Festtagen gelesen und gepredigt werden. Bisher kam ein Sechstel der im Gottesdienst verlesenen Texte aus dem Alten Testament, fünf Sechstel aus dem Neuen. Deeg zufol...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.

14 Kommentare
Kommentare sind ausgeblendet.
Zum Einblenden der Kommentare hier klicken.
Diese Woche lesen Sie
  • Kirchentag Ein rot-grüner Kirchen-Parteitag
  • Kirchentagsbilanz Mein fabelhafter Kirchentag
  • Kommentar Wenn das geistliche Regiment gegen das Evangelium lehrt
  • Vortrag Hat die evangelikale Bewegung eine Zukunft?
  • Landgemeinde Allein auf weiter Flur – Landgemeinden in der Altmark
  • mehr ...
ANZEIGE