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Osnabrück
09. Juli 2018

Kritik an Gottesdienst mit plastinierter Leiche

Durch die Technik der Plastination werden die Körper trocken, geruchsfrei und für unbegrenzte Zeit haltbar aufbereitet. Foto: picture-alliance/NurPhoto
Durch die Technik der Plastination werden die Körper trocken, geruchsfrei und für unbegrenzte Zeit haltbar aufbereitet. Foto: picture-alliance/NurPhoto

Osnabrück (idea) – Ethiker und Theologen haben die Ausstellung einer plastinierten Leiche während eines Gottesdienstes in der Osnabrücker Marienkirche kritisiert. Zum Hintergrund: Pastor Frank Uhlhorn hatte ein Exponat aus der Wanderausstellung „Körperwelten“ des Anatomen Gunther von Hagens (Heidelberg) in die Kirche geholt. Es handelte sich um einen männlichen Körper, an dessen nach oben gerecktem Arm eine Fackel steckt. In einem Gottesdienst mit 200 Teilnehmern am 8. Juli sagte Uhlhorn, er betrachte das Plastinat als „Kunstwerk“: „In ihm sehe ich das Wunder der Schöpfung Gottes.“ Darin verberge sich „eine tiefe, religiöse Einsicht. Wir leben alle von Voraussetzun...

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