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Kirchenpräsident Locher
14. November 2017

Formel „Einheit in versöhnter Verschiedenheit“ ist ungeeignet

Bonn (idea) – Die in der Ökumene verwendete Formel der „Einheit in versöhnter Verschiedenheit“ ist wenig hilfreich. Anstatt um Verschiedenheit muss es um Vielfalt gehen. Dieser Überzeugung ist der geschäftsführende Präsident der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und Ratspräsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK), Gottfried Locher (Bern). Er sprach ein Grußwort vor der EKD-Synode am 14. November in Bonn. Das ökumenische Modell der „Einheit in versöhnter Verschiedenheit“ beschreibt das Miteinander von Kirchen trotz trennender Glaubensauffassungen. Locher zufolge steht Vielfalt im Mittelpunkt der GEKE. Sie sei für Kirchengemeinschaf...

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