Montag • 20. August
Entscheidung
17. April 2018

Europäischer Gerichtshof urteilt zu kirchlichem Arbeitsrecht

Bei der EKD löste das Urteil ein geteiltes Echo aus. Foto: pixabay.com
Bei der EKD löste das Urteil ein geteiltes Echo aus. Foto: pixabay.com

Luxemburg/Berlin (idea) – Kirchliche Arbeitgeber können bei Stellenausschreibungen grundsätzlich eine Kirchenmitgliedschaft von Bewerbern fordern. Im Einzelfall haben staatliche Gerichte aber das Recht zu prüfen, ob diese Anforderung für die Ausübung der Tätigkeit „objektiv geboten“ ist. Das hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg am 17. April entschieden. Es geht um den Fall der konfessionslosen Deutschen Vera Egenberger, die sich beim Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung um eine zeitlich befristete Stelle beworben hatte. Die Aufgabe bestand darin, einen Antirassismusbericht zu erstellen. Nach der Stellenausschreibung mussten die Bewerber Mitglied einer evan...

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