Dienstag • 25. Juni
Impulspapier
26. Juni 2016

EKD distanziert sich von Luthers Abgrenzungen gegenüber dem Islam

Wird das reformatorische „solus Christus“ von Martin Luther als „überheblich“ wahrgenommen? Foto: idea/Limberg
Wird das reformatorische „solus Christus“ von Martin Luther als „überheblich“ wahrgenommen? Foto: idea/Limberg

Hannover (idea) – Die reformatorischen Abgrenzungen gegenüber dem Islam können nicht ohne Weiteres in die Gegenwart übertragen werden. Diese Ansicht vertritt die Konferenz für Islamfragen der EKD in einem Impulspapier mit dem Titel „Reformation und Islam“. Es wurde im Vorfeld des 500-jährigen Reformationsjubiläums 2017 veröffentlicht. Wie es darin heißt, muss das Verhältnis zwischen evangelischer Kirche und Islam neu bestimmt werden. Zwar seien die fünf Kerneinsichten der Reformation – solus Christus (allein Christus), sola gratia (allein aus Gnade), solo verbo (allein im Wort), sola scriptura (allein aufgrund der Schrift) und sola fide (allein durch den Glauben) – bis...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.

75 Kommentare
Kommentare sind ausgeblendet.
Zum Einblenden der Kommentare hier klicken.
Diese Woche lesen Sie
  • Kirchentag Ein rot-grüner Kirchen-Parteitag
  • Kirchentagsbilanz Mein fabelhafter Kirchentag
  • Kommentar Wenn das geistliche Regiment gegen das Evangelium lehrt
  • Vortrag Hat die evangelikale Bewegung eine Zukunft?
  • Landgemeinde Allein auf weiter Flur – Landgemeinden in der Altmark
  • mehr ...
ANZEIGE