Donnerstag • 2. April
Impulspapier
26. Juni 2016

EKD distanziert sich von Luthers Abgrenzungen gegenüber dem Islam

Wird das reformatorische „solus Christus“ von Martin Luther als „überheblich“ wahrgenommen? Foto: idea/Limberg
Wird das reformatorische „solus Christus“ von Martin Luther als „überheblich“ wahrgenommen? Foto: idea/Limberg

Hannover (idea) – Die reformatorischen Abgrenzungen gegenüber dem Islam können nicht ohne Weiteres in die Gegenwart übertragen werden. Diese Ansicht vertritt die Konferenz für Islamfragen der EKD in einem Impulspapier mit dem Titel „Reformation und Islam“. Es wurde im Vorfeld des 500-jährigen Reformationsjubiläums 2017 veröffentlicht. Wie es darin heißt, muss das Verhältnis zwischen evangelischer Kirche und Islam neu bestimmt werden. Zwar seien die fünf Kerneinsichten der Reformation – solus Christus (allein Christus), sola gratia (allein aus Gnade), solo verbo (allein im Wort), sola scriptura (allein aufgrund der Schrift) und sola fide (allein durch den Glauben) – bis...

ANZEIGE
Diskutieren

Wir haben die Kommentarfunktion auf idea.de eingestellt. Im Gegenzug starten wir ein neues Format zum gezielten Austausch mit unseren Lesern: den ideaLog, eine einstündige Frage- und Antwortrunde auf Facebook zu ausgewählten Themen. mehr »

Diese Woche lesen Sie
  • Streitgespräch „Wir erleben das digitale Priestertum aller Gläubigen“
  • Kommentar Eine Herausforderung für unser Gottvertrauen
  • Pro und Kontra Corona-Pandemie: Eine Strafe Gottes?
  • Bibel Die Sünde: attraktiv und zerstörerisch zugleich
  • Quarantäne Stresstest für Ehepaare
  • mehr ...
ANZEIGE