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Berlin
24. März 2020

Diakonie-Chef: Kollaps der freien Wohlfahrt wäre ein Alptraum

Der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie. Foto: Diakonie/Thomas Meyer
Der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie. Foto: Diakonie/Thomas Meyer

Berlin (idea) – Der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie (Berlin), hat die Bundesregierung aufgefordert, in der Corona-Krise die Wohlfahrtsverbände mit unter den Rettungsschirm für die deutsche Wirtschaft zu nehmen: „Wir müssen trotz Pandemie arbeitsfähig bleiben“, schreibt Lilie in seinem Blog.

Eine Einstellung der Arbeit komme nicht infrage: „Denn wir tragen Verantwortung für Menschen, die sich auf uns verlassen.“ Wenn Träger und Einrichtungen der Freien Wohlfahrt in den kommenden Wochen wegen Insolvenz schließen müssten, stünden hilfsbedürftige Menschen vor geschlossenen Türen.

Nach den Worten von Lilie würden sich diese Türen auch ...

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