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Di Fabio
24. November 2017

Die Kirchen „hypermoralisieren“ die Flüchtlingsfrage

Der Staatsrechtslehrer und ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio. Foto: idea/kairospress
Der Staatsrechtslehrer und ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio. Foto: idea/kairospress

Bonn (idea) – Der Staatsrechtslehrer und ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio (Bonn) hat die Haltung der beiden großen Kirchen in der Flüchtlingsfrage kritisiert. Beim Buß- und Bettagsgespräch des Instituts für Gesellschaftswissenschaften Walberberg (Bonn) warf er den Kirchen laut der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) eine „Hypermoralisierung“ bei dem Thema vor, weil sie für eine unbegrenzte Aufnahme von Migranten einträten. Er forderte eine sachliche Debatte über die Frage, wie viele Menschen ins Land gelassen werden könnten. Di Fabio zufolge ist der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), bereits etwas zurückgerudert, die ka...

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