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Geschlechtergerechte Sprache
14. August 2020

„Deutsche Sprachwelt“ nennt EKD „Sprachsünder“

Laut Rat der EKD ist die Verwendung des Gender-Sterns die „aktuell gebräuchlichste Form, um die Vielfalt der Geschlechter zum Ausdruck zu bringen“. Foto: idea/Jelena Simmer
Laut Rat der EKD ist die Verwendung des Gender-Sterns die „aktuell gebräuchlichste Form, um die Vielfalt der Geschlechter zum Ausdruck zu bringen“. Foto: idea/Jelena Simmer

Erlangen (idea) – Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) „versündigt“ sich an der deutschen Sprache. Diesen Vorwurf erhebt die vom Verein für Sprachpflege herausgegebene Zeitung „Deutsche Sprachwelt“ (Erlangen). Sie wendet sich damit gegen die im Juni vom Rat der EKD beschlossenen „Empfehlungen für eine geschlechtergerechte Sprache in schriftlichen Äußerungen der EKD sowie in Normtexten“.

Darin heißt es: „Die schriftliche Kommunikation der EKD ist geschlechtergerecht zu gestalten.“ Empfohlen werden unter anderem geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen (Fachkraft/Mitglied) und Pluralformen (Ehrenamtliche, Mitarbeitende) sowie die Verwendung des Gend...

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