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Kritik
16. Dezember 2018

Berufsverbot für DDR-Pfarrer nicht umfassend aufgearbeitet

Evangelische Pfarrer, die aus der DDR in die Bundesrepublik ausreisten, erhielten ein zweijähriges Berufsverbot. Foto: picture-alliance/Godong Robert Harding
Evangelische Pfarrer, die aus der DDR in die Bundesrepublik ausreisten, erhielten ein zweijähriges Berufsverbot. Foto: picture-alliance/Godong Robert Harding

Halle/Magdeburg (idea) – Das in der Regel zweijährige Berufsverbot für evangelische Pfarrer, die aus der DDR in die Bundesrepublik ausreisten, ist noch nicht umfassend aufgearbeitet. Zu diesem Schluss kommt der Kirchenhistoriker an der Universität Halle-Wittenberg, Friedemann Stengel, in einem Beitrag des Deutschlandfunks. „Bis heute geht ein tiefer Riss durch die ostdeutsche Mehrheitsgesellschaft, zwischen denen, die geblieben, und denen, die gegangen sind“, so der Experte. Zum Hintergrund: 1977 beschloss die Evangelische Kirche der Union (EKU) – ein Bund ost- und westdeutscher Kirchen –, dass Pfarrer, die in den Westen übersiedelten, dort nur dann weiterarbeiten durften, w...

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