Dienstag • 10. Dezember
EKD-Ratsvorsitzender
30. November 2019

Advent: „Achtlosigkeit gegenüber unserer Zeit überwinden“

Der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Foto: ELKB/Rost
Der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Foto: ELKB/Rost

München (idea) – Der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), hat zum Beginn des Kirchenjahres am 1. Advent (1. Dezember) zum achtsamen Umgang mit der Zeit aufgerufen. Der Advent biete Gelegenheit, „die Achtlosigkeit gegenüber unserer Zeit zu überwinden und mit unserer Zeit neu umgehen zu lernen, weil wir wissen und in der Seele spüren: Es ist von Gott geschenkte Zeit.“

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Advent heiße, seine Zeit bewusst zu leben. Es gelte, „die Augen zu öffnen für den besonderen Moment, in dem Gott wirkt, das Herz zu öffnen für die Liebe, die darin offenbar wird, die Hände auszustrecken zu jemand, der oder die jetzt gerade helfende Hände braucht“. Bedford-Strohm verwies auf Jesus Christus, der gesagt hat: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebhabt“ (Johannes 13,34).

Der Ratsvorsitzende lädt dazu ein, den Advent in diesem Sinne zu feiern: „Jetzt ist die Zeit der Liebe. Jetzt ist die Zeit der Dankbarkeit. Jetzt ist die Zeit der Hoffnung. Denn unser Herr kommt. Und es wird hell.“ Abweichend vom Kalenderjahr beginnt das christliche Kirchenjahr mit dem ersten Advent und endet mit dem Ewigkeitssonntag.

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