Dokumentation

Wort des Vorstandes zu aktuellen Fragen

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Liebe Geschwister unseres Sächsischen Gemeinschaftsverbandes,etliche von euch haben das Interview, das Dr. Michael Diener der „Welt-online“ und dem Magazin „pro“ gegeben hat, aufmerksam verfolgt. Manche seiner Aussagen führten bei den Lesern unseres Sächsischen Gemeinschaftsverbandes zu Fragen, stießen auf Unverständnis oder forderten Konsequenzen für unseren Landesverband.Wieder andere fragen sich nach dem Kurs des Gnadauer Verbandes, nachdem idea berichtete, dass der Gnadauer Vorstand, zu dem zurzeit kein Mitglied aus den östlichen Bundesländern gehört, Dr. Michael Diener gegenüber „das volle Vertrauen“ ausgesprochen hat.Mehrfach sind wir angefragt und gebeten worden, uns öffentlich zu äußern. Für den Vorstand des Sächsischen Gemeinschaftsverbandes war es von Bedeutung, zunächst mit Dr. Michael Diener das gemeinsame Gespräch zu suchen, welches am 14.01.2016 stattfand.Übereinstimmend mit ihm stellen wir grundsätzlich fest: „Die Bibel ist Gottes lebendiges Wort an uns. ... Unsere jeweils persönliche Erkenntnis findet dabei ihre Korrektur durch die Gemeinschaft der Glaubenden am Leib Christi...“Übereinstimmend mit ihm bejahen wir auch die Frage, ob Angehörige unseres jüdischen Brudervolkes oder des Islams mit der rettenden Botschaft von Jesus Christus vertraut gemacht werden müssten.Unstrittig ist für Dr. Michael Diener und uns ebenfalls, dass es nicht zulässig ist, „dass gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften in unseren Gemeinden und Werken gesegnet werden.“ (Präsesbericht 2014)Unsere Annahme gilt allen Menschen, unabhängig von ihrer geschlechtlichen Orientierung. Weil die Bibel nicht „nach den Maßstäben autonomer Vernunft ausgelegt“ (Gnadauer Vorstand 1981) werden kann, entnehmen wir dem Zeugnis der Heiligen Schrift, dass gelebte Homosexualität als gemeinsam praktizierte Lebensform nicht mit dem Willen Gottes in Einklang zu bringen ist. Wir stimmen mit Dr. Michael Diener darin nicht überein, dass in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft Lebende gemeindliche Leitungs- und Verkündigungsaufgaben wahrnehmen können und schließen dies in der uns übertragenen Leitungsverantwortung für den Bereich des Sächsischen Gemeinschaftsverbandes aus.Die Bibel ist für uns die alles entscheidende maßgebliche Autorität für unseren Glauben, unser Leben und unser Lehren und damit auch für den Umgang mit anderen Religionen. Deshalb sind wir Landesbischof Dr. Carsten Rentzing für seine mutigen Worte zur Herbstsynode 2015 dankbar, in denen er Folgendes zum Ausdruck bringt: „Interreligiöse Gebete, die die Grenzen zwischen den Religionen verwischen, indem sie ein miteinander Beten vorgeben, und gemeinsame Gottesdienste, die den Eindruck einer Einheit vortäuschen, die in Wahrheit nicht besteht, sind eigentlich unredlich und werden im Übrigen auch von den meisten Gläubigen aller Religionen abgelehnt.“Die Mitarbeit eines führenden Repräsentanten der evangelischen Kirche in einem islamischen Kuratorium können wir nicht als einen geeigneten Weg ansehen, der der Verbreitung des Evangeliums dient.In herzlicher und brüderlicher Verbundenheit grüßen wir euch mit 2 Tim 3,16f:„Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nützlich zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.“Der Vorstand des Sächsischen Gemeinschaftsverbandes

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