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Wie die Parteien zu Lebensrechtsfragen stehen

22.09.2021

Am 26. September wird in Deutschland gewählt. Foto: pixabay.com
Am 26. September wird in Deutschland gewählt. Foto: pixabay.com

Augsburg (IDEA) – Die „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA/Augsburg) hat die Antworten der im Bundestag vertretenen Parteien auf ihre Wahlprüfsteine veröffentlicht. Die Organisation wollte im Vorfeld der Bundestagswahl wissen, wie die Parteien etwa zur Abtreibung, zum Werbeverbot für vorgeburtliche Kindstötungen, zur Leihmutterschaft und zum assistierten Suizid stehen. Die Antworten kann man auf der Internetseite von ALfA nachlesen.

Die Parteien sollten auch zur Gehsteigberatung Stellung nehmen. Dabei bieten Lebensrechtler Schwangeren, die eine Abtreibungseinrichtung aufsuchen wollen, in der Nähe Gespräche an, um das Leben des Kindes zu retten.

SPD: Gehsteigberatung verbieten – AfD dankt mutigen Lebensrechtlern

Die SPD fordert bundeseinheitliche Gesetze, die solche Aktionen verbieten.

Für einen ungestörten Zugang treten auch Bündnis 90/Die Grünen und „Die Linke“ ein.

Die CDU/CSU lehnt zwar Bannmeilen rund um entsprechende Einrichtungen ab, erklärt aber zugleich, dass Frauen nicht „eingeschüchtert“ werden dürften.

Die AfD äußert dagegen: „Diesen Lebensrechtlern gebührt für ihren Mut und ihren Einsatz für das Leben der schutzlosen Kinder der tiefe Dank unserer Gesellschaft.“ Ein Verbot solcher Initiativen „wäre absurd“.

Die FDP gab keine Stellungnahme zum Thema ab.

Die ALfA-Vorsitzende Cornelia Kaminski (Fulda) rief dazu auf, vor dem Urnengang die Antworten der Parteien zu lesen: „Drum prüfe, wer sich bindet.“

Die Organisation hat nach eigenen Angaben mehr als 11.000 Mitglieder und gehört zum Bundesverband Lebensrecht (BVL/Berlin).

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