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Was alles krank macht – und was man dagegen tun kann

06.05.2022

Das Magazin „Steps“ zum Thema Mental Health. Foto: Steps
Das Magazin „Steps“ zum Thema Mental Health. Foto: Steps

Basdahl/München (IDEA) – Praktische Tipps für junge Christen, um krank machenden Entwicklungen in der Gesellschaft zu begegnen, präsentiert das Magazin „Steps“ (Schritte) der Christlichen Jugendpflege (Basdahl) der Freien Brüdergemeinden.

Um Orientierungslosigkeit, Leistungsdruck, Identitätskrisen, Zukunftsängste und Dauerstress zu verringern, sollte man genug schlafen, Nachrichten nur gezielt konsumieren und den „Sabbat“ als Ruhetag „re-etablieren“, rät die Jugendmitarbeiterin Sara Kreuter (München) in einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe. Auch im Blick auf die digitale Welt seien Veränderungen nötig.

Die Autorin empfiehlt, überflüssige Apps auf dem Handy zu desinstallieren und Push-Benachrichtigungen auszuschalten. Für das geistliche Leben im Alltag empfiehlt Kreuter, Gebetsanliegen für Freunde, Politik, Gesellschaft und Familie auf verschiedene Tage zu verteilen. Sie ist sich sicher: „Als Christen haben wir echte Alternativen für Herausforderungen der Gesellschaft.“

Es ist „hip“, alles infrage zu stellen

Wie sie schreibt, hat der postmoderne Relativismus zu einer allgemeinen Skepsis geführt: „Es ist hip geworden, alles infrage zu stellen.“ Doch die Folge sei eine „unglaubliche Orientierungslosigkeit“. Berichte, dass man letztlich alles erreichen könne – Stichwort: Vom Tellerwäscher zu Millionär – lösten einen riesigen Leistungsdruck aus.

Nicht zuletzt führten die gegenwärtigen Krisen in der Welt zu einer allgemeinen Zukunftsskepsis: „Der nächste Crash wird kommen.“ Die Folgen dieser Entwicklung belegt Kreuter mit Zahlen: „Alle 48 Minuten tötet sich in Deutschland ein Mensch selber.

Die Zahl der Burnout-Diagnosen hat sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Jeder vierte Deutsche leidet mindestens einmal im Jahr an Depressionen oder Angstzuständen.“ Das Fazit von Kreuter: „Die Gesundheitskrise ist eine Realität. Gottes Reich aber auch. Deswegen gibt es Hoffnung.“

Magazin wird kostenlos abgegeben

Das Magazin ist Teil des 2015 gestarteten Steps-Projektes. Damit sollen Jugendliche Schritte im Glauben gehen. Dafür stellt die Christliche Jugendpflege Material für Jugendgruppen und -leiter zur Verfügung. Dazu gehört auch die Steps-App, die auf 20.000 Handys meist junger Menschen installiert ist.

Das kostenlose Magazin erscheint jährlich und hat eine Auflage von 3.000 Exemplaren. Es kann auch unter steps-leaders.de/magazin heruntergeladen werden. Die Christliche Jugendpflege ist in rund 200 Gemeinden aktiv und erreicht etwa 5.000 Jugendliche und junge Erwachsene. Leiter ist Oliver Last (Werne bei Hamm). Nach seinen Worten finden die Angebote aber über den Bereich der Freien Brüdergemeinden hinaus immer mehr Anklang.

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