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Versicherungs-Unternehmen: Kirchen ausreichend beheizen

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Bei einem kompletten Verzicht auf das Heizen gibt es besonderes zu beachten. Foto: pixabay.com
Bei einem kompletten Verzicht auf das Heizen gibt es besonderes zu beachten. Foto: pixabay.com

Detmold (IDEA) – Der „Ecclesia Versicherungsdienst“ (Detmold) hat Kirchengemeinden aufgerufen, trotz der Energiekrise Kirchengebäude und Gemeindehäuser ausreichend zu heizen. Wie der Ecclesia-Abteilungsleiter „Kirche“, Lutz Dettmer, der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA sagte, werden „versicherungstechnische Notwendigkeiten“ wie das Heizen oftmals nicht ausreichend bei Empfehlungen zum Energiesparen berücksichtigt. Nach seinen Angaben sollte die Temperatur in Kirchen nicht unter sieben Grad sinken, um Schäden zu vermeiden und den Versicherungsschutz nicht zu gefährden.

Bei einem kompletten Verzicht auf das Heizen sei außerdem darauf zu achten, dass die wasserführenden Leitungen und Behälter durch eine Installationsfirma oder fachlich versierte Person komplett entleert werden. Zudem müssten die betroffenen Gebäude „regelmäßig durch eine zuverlässige Person begangen und Mängel unverzüglich beseitigt werden“. „Kirchen und kirchliche Objekte sind einzigartige Gebäude“, heißt es in dem Schreiben des Versicherungsmaklers an die kirchlichen Versicherungsnehmer.

Unter anderem hatte das Erzbistum Paderborn in Abstimmung mit allen Bistümern in Deutschland empfohlen, Kirchen und Kapellen nicht mehr zu beheizen. Der Ecclesia Versicherungsdienst wurde 1909 als Baulast-Versicherung für kirchliche Gebäude ins Leben gerufen. Heute ist das Unternehmen mit 2.400 Mitarbeitern im Bereich Kirchen, Gesundheitswesen und Sozialwirtschaft Marktführer.

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