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Über 2.000 Besucher bei großem Apis-Festival

11.07.2023

Johannes Mickenbecker von den „Real Life Guys“ beim Bau der Wasserrutsche. Foto: SCHÖ-Festival/Markus Walter
Johannes Mickenbecker von den „Real Life Guys“ beim Bau der Wasserrutsche. Foto: SCHÖ-Festival/Markus Walter

Schwäbisch Gmünd (IDEA) – Mehr als 2.000 Besucher haben am ersten „SCHÖ-Festival“ im Christlichen Gästezentrum Württemberg „Schönblick“ in Schwäbisch Gmünd teilgenommen. Es wurde gemeinsam vom Evangelischen Gemeinschaftsverband Württemberg „Die Apis“, der Aktion Hoffnungsland, dem Bildungs- und Sozialwerk des Verbandes, und dem Schönblick veranstaltet.

Das Programm vom 7. bis 9. Juli bestand aus einer Vielzahl von Angeboten wie Konzerten, Gottesdiensten, Sportangeboten und Seminaren. Ein besonderer Höhepunkt war der Bau einer knapp 100 Meter langen Wasserrutsche auf dem Schönblick-Gelände mit den „Real Life Guys“. Etwa 300 Jugendliche waren an der Aktion mit den christlichen YouTubern beteiligt.

Etwa 300 Kinder und Jugendliche bauten an der Wasserrutsche mit. Foto: SCHÖ-Festival/Casten Löffler

Der Schauspieler Samuel Koch berichtete im Rahmen einer Bibelarbeit über Psalm 8, wie der Glaube an Gott ihm seine Angst genommen habe. Er ermutigte die mehr als 800 Zuhörer dazu, Gott zu loben: „Wer Gott lobt, dreht sich nicht um sich selber und bewahrt sich das Staunen“, so der 35-Jährige.

Samuel Koch hielt die Bibelarbeit über Psalm 8. Foto: SCHÖ-Festival/Katharina Kaufmann

Der Pfarrer und Gemeindegründer Alexander Garth (Berlin) sagte bei einer Gesprächsrunde, dass die Ära der Volkskirche zu Ende gehe, die Gemeinde Jesu jedoch nicht. Es dürfe der Kirche nun nicht um die Rettung eines Systems gehen, sondern darum, von wachsenden Gemeinden zu lernen, wie man Menschen mit dem Evangelium erreicht. Dazu müssten Gemeinden lernen, herauszufinden, was die Menschen bewegt, die man erreichen wolle.

Jesus Christus verbindet die drei Veranstalter

Die Organisatoren zogen ein positives Fazit. Der Vorsitzende der Apis, Pfarrer Matthias Hanßmann (Horb am Neckar), beschrieb laut einer Mitteilung des Verbandes das Geheimnis des Festivals: „Es ist ein Angebot größtmöglicher Vielfalt in Bezug auf Alter und Lebenswelten mit klarer, christlicher Ausrichtung.“ Als freie Träger innerhalb der evangelischen Landeskirche verstünden sich die drei veranstaltenden Werke „als Gastgeber nicht nur ökumenisch, sondern haben uns auch sehr über Besucher gefreut, die keiner Kirche angehören“.

Der Direktor des Schönblicks, Martin Scheuermann, sprach von einem „Jesus-Festival“, das man gemeinsam gefeiert habe. „In den vielfältigen musisch-kulturellen Formaten, den Plenen, Seminaren und im Open-Air-Gottesdienst stand Jesus Christus im Zentrum“. Das Evangelium von Jesus verbinde die drei Werke „zutiefst“.

Der Geschäftsführer der Aktion Hoffnungsland, Stefan Kuhn (Stuttgart), lobte den Einsatz der 250 – überwiegend ehrenamtlichen – Mitarbeiter: „Es ist einfach großartig, wie sich an so einem Wochenende zeigt, welches Potenzial hier sichtbar wird. Wir sind dankbar für den Einsatz von so vielen.“

Die „Apis“ sind mit ihrer Gemeinde- und Bildungsarbeit, ihrer Diakonie und ihren Freizeitangeboten an über 300 Orten in Württemberg und dem bayerischen Allgäu tätig. Der Verband ist Träger des Gästezentrums „Schönblick“ sowie der Aktion Hoffnungsland. Über 330 Mitarbeiter sind für das Gesamtwerk tätig. Mit seiner Arbeit erreicht der 1857 gegründete Verband jährlich über 100.000 Menschen. Das nächste „SCHÖ-Festival“ soll vom 12. bis 14. Juli 2024 stattfinden.

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