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Politik

SPD-Abgeordnete: Gebetsfrühstück macht die Politik besser

28.06.2024

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dorothee Martin. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Christoph Hardt/Geisler-Fotopres
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dorothee Martin. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Christoph Hardt/Geisler-Fotopres

Nach Ansicht der SPD-Bundestagsabgeordneten Dorothee Martin macht das Gebetsfrühstück im Deutschen Bundestag die Politik besser. Sie sprach beim 28. Internationalen Gebetsfrühstück am 28. Juni in Berlin. Unter dem Motto „Selig sind, die Frieden stiften“ nehmen rund 220 Politiker, Diplomaten, Kirchenvertreter und Führungskräfte aus 38 Ländern daran teil.

Laut Martin ist das Gebetsfrühstück ein Anker und ein Raum für vertrauensvollen Austausch, Nachfragen und Kraft über Parteien und Konfessionsgrenzen hinweg. Die Zehn Gebote (2. Mose 20,2-17; 5. Mose 5,6-21) dienten dabei als Leitlinie.

Ehemaliger Minister erinnert an Völkermord auf dem Balkan

Der ehemalige Minister für Wirtschaft und Finanzen des Kosovo, Ahmet Shala, erinnerte an den Völkermord auf dem Balkan. Im Bosnien-Krieg ermordeten serbische Nationalisten in Srebrenica am 11. Juli 1995 und den darauffolgenden Tagen 8.000 bosnische Muslime. Das Massaker gilt als das schwerste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Shala wuchs in einer muslimischen Familie auf. Ihm zufolge haben die zurückliegenden Jahrzehnte nicht alle Wunden und Vorurteile verschwinden lassen. Es sei ein Wunder Gottes, dass er heute beim Gebetsfrühstück einen Serben umarmen könne. Shala forderte dazu auf, die Botschaft von Jesus von Nazareth zu leben, indem man Gott und den Nächsten liebe.

Botschafter Südafrikas: Gebet, damit das Land nicht im Chaos versinkt

Der Botschafter Südafrikas in Berlin, Stone Sizani, bat um Gebet für sein Land. Viele junge Leute seien wütend auf die Regierung. In den vergangenen 30 Jahre seien nicht genügend Arbeitsplätze geschaffen worden. Die Arbeitslosigkeit in Südafrika liegt bei rund 33 Prozent; bei jungen Menschen unter 34 Jahren ist mehr als jeder Zweite betroffen.

Die Regierung müsse dafür sorgen, dass das Land nicht im Chaos versinkt, so Sizani: „Es wird unsere Sünde Gott gegenüber sein, wenn wir die Zukunft unserer Kinder gefährden.“

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