Frei-/Kirchen

Segnungsgottesdienst für Krebskranke

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Die Pröpstin Astrid Kleist wirkte an dem Gottesdienst mit. Foto: Privat
Die Pröpstin Astrid Kleist wirkte an dem Gottesdienst mit. Foto: Privat

Hamburg (IDEA) – Zum ersten Mal hat in der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi am Weltkrebstag (4. Februar) ein Segnungsgottesdienst für Krebskranke stattgefunden. Er stand dem Motto „Widerständige Hoffnung“ und zählte 65 Besucher, teilte Pastor Thorsten Gloge der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA mit. Er ist Theologischer Referent der Hauptpastorin und Pröpstin Astrid Kleist, die an dem Gottesdienst mitwirkte. Nach ihren Worten ging es in dem Gottesdienst darum, die Ängste vor der Erkrankung und ihren Folgen miteinander zu teilen und die Hoffnungen vor Gott zu bringen. Nach der Diagnose „Krebs“ bleibe nichts mehr, wie es war.

Doch zu dem von Gott geschenkten Leben gehörten auch Schweres und Schwieriges, Zweifel und Anfechtungen wie auch Krankheiten und Schmerzen. Doch man dürfe darauf vertrauen, dass Gott auch in solchen Nöten dabei sei. Drei Personen berichten in dem 75-minütigen Gottesdienst über ihre persönlichen Krebserfahrungen – aus Sicht eines direkt Betroffenen, einer Angehörigen und eines Arztes.

Im Anschluss an den Gottesdienst konnten sich die Besucher persönlich von vier bereitstehenden Krankenhausseelsorgern segnen lassen. Viele hätten diese Möglichkeit genutzt, so Gloge. In Rückmeldungen hätten zahlreiche Besucher bekannt, dass gerade der Segen ihnen Kraft gegeben habe.

Ein Besucher schrieb auf Instagram: „Vielen Dank für diesen Segnungsgottesdienst. Es war sehr schön und hat mir sehr gutgetan. Ich hoffe sehr, dass es vielleicht nochmal eine Wiederholung gibt. Es tut gut zu wissen, dass man nicht allein ist!“ In Hamburg erkranken jährlich etwa 15.000 Menschen neu an Krebs.

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