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Parzany: Lasst uns gemeinsam von Jesus erzählen!

19.02.2023

Der Evangelist Ulrich Parzany. Foto: Alex Alberg
Der Evangelist Ulrich Parzany. Foto: Alex Alberg

Essen (IDEA) – Der Evangelist Ulrich Parzany (Kassel) hat dazu aufgerufen, für eine Großevangelisation am 7. Oktober 2023 in der Essener Grugahalle gemeindeübergreifend zusammenzuarbeiten. Ziel der Veranstaltung im Herbst ist es, Menschen die Frohe Botschaft von Jesus Christus nahezubringen.

Die Evangelisation findet unter dem Titel „Festival of Hope“ (Festival der Hoffnung) statt. Die Predigt wird der US-amerikanische Evangelist Franklin Graham (Charlotte/Bundesstaat North Carolina) halten. An demselben Ort hatte bereits sein Vater Billy Graham (1918–2018) vor 30 Jahren gepredigt. Veranstalter des Festivals ist die „Billy Graham Evangelistic Association“ (BGEA/Charlotte).

Parzany sprach am 18. Februar bei einem Vernetzungstreffen vor knapp 250 Gemeindeleitern, Pastoren, Evangelisten und Leitern evangelikaler Werke. Er ermutigte, für die Veranstaltung politische und theologische Meinungsverschiedenheiten hintenan zu stellen und stattdessen die Liebe Jesu, seinen Tod und seine Auferstehung in den Mittelpunkt zu stellen.

Er betonte, dass es nicht darum gehe, Unterschiede kleinzureden oder den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden. Bei dem Festival werde eine zentrale Überzeugung im Zentrum stehen: „Jesus ist der Retter.“ Selbst der gottloseste Atheist in Deutschland wisse, dass die Christenheit zerrissen sei. Wenn Christen eng zusammenarbeiteten, habe das einen großen Überraschungseffekt.

Er räumte ein, dass in Deutschland bis zum Herbst noch viel Vernetzung stattfinden müsse: „Wir haben noch richtiges Entwicklungspotenzial.“

Derksen: Evangelisation funktioniert nur, wenn wir Nichtchristen einladen

Der Rektor des Bibelseminars Bonn, Heinrich Derksen, rief dazu auf, für die Veranstaltung zu beten sowie Freunde, Arbeitskollegen und Verwandte einzuladen: „Es wird nur funktionieren, wenn Christen Nichtchristen mitbringen.“ Der 7. Oktober solle ein Tag für Jesus werden, weil Menschen ohne ihn verloren gingen.

Wichtig sei, die Veranstaltung vorab gut in den einzelnen Gemeinden vorzubereiten. So werde es Vorbereitungskurse geben, die Christen helfen sollen, mit Nichtchristen über ihren Glauben ins Gespräch zu kommen.

BGEA-Mitarbeiter: Die Evangelisation hat uns in Italien näher zusammengeführt

Der BGEA-Mitarbeiter Antonio Marino (Rom) berichtete bei dem Vernetzungstreffen von einer Großevangelisation mit Franklin Graham am 29. Oktober 2022 in Mailand. Über 13.000 Menschen seien gekommen, mehr als 700 hätten eine Entscheidung für Jesus getroffen. Es sei das „größte evangelikale Ereignis“ in der Geschichte Italiens gewesen.

Das Besondere war ihm zufolge die Zusammenarbeit von Vertretern verschiedener Denominationen – von Brüdergemeinden über Waldenser bis hin zu Charismatikern. Bis heute arbeiteten Pastoren aus unterschiedlichen Gemeinden enger zusammen, unter den Jugendlichen seien gemeindeübergreifende Netzwerke entstanden.

Im Gespräch mit der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA ergänzte Marino, dass die BGEA mit ihren Evangelisationen die Gemeinden vor Ort unterstützen und Menschen zu Christus führen wolle. Es gehe nie darum, eigene Gemeinden zu gründen. Wer nach der Evangelisation Interesse an einem Kontakt zu einer Gemeinde habe, werde von der BGEA an örtliche Gemeinden verwiesen.

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