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Menschenrechte

Mit „Walk for Freedom“ neu gegen Menschenhandel mobilisieren

28.04.2026

In Deutschland hatte das Bündnis „Gemeinsam gegen Menschenhandel“ den Aktionstag in den vergangenen Jahren koordiniert. Foto: AugsburgerInnen gegen Menschenhandel e.V.
In Deutschland hatte das Bündnis „Gemeinsam gegen Menschenhandel“ den Aktionstag in den vergangenen Jahren koordiniert. Foto: AugsburgerInnen gegen Menschenhandel e.V.

Der Aktionstag „Walk for Freedom“ („Marsch für die Freiheit“) in Deutschland stellt sich neu auf. Künftig findet er am letzten Samstag im September statt – in diesem Jahr also am 26. September. Das kündigten die Initiatoren des Schweigemarsches beim Kongress „Freiheit 2026 – Gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung“ im Christlichen Gästezentrum „Schönblick“ in Schwäbisch Gmünd an.

Zu den Initiatoren gehören der Pastor und Vorstand des Vereins „Augsburger/innen gegen Menschenhandel“, Klaus Engelmohr, die Betriebsleiterin des Bündnisses „Gemeinsam gegen Menschenhandel“ (Wardenburg), Caroline Sander, sowie die erste Vorsitzende des Vereins „Windrose“ (Düsseldorf), Kerstin Schmitt. Der Walk for Freedom war ursprünglich von der Organisation „A21“ (Costa Mesa/US-Bundesstaat Kalifornien) in den USA initiiert und weltweit als Schweigemarsch durchgeführt worden. Er finde aber in den USA nicht mehr statt, so Sander.

In Deutschland hatte das Bündnis „Gemeinsam gegen Menschenhandel“ den Aktionstag in den vergangenen Jahren koordiniert. Nachdem A21 im vergangenen Jahr sein Konzept geändert hat, habe man sich entschlossen, in Deutschland eine eigenständige Bewegung fortzuführen, so Sander. Der bisherige Termin im Oktober habe sich als ungünstig erwiesen, weil es oft kalt sei und die Herbstferien in den Bundesländern variierten, so Engelmohr. Der neue Termin im Spätsommer solle einen Neustart markieren.

Aufruf zu Hunderten lokalen Märschen

Die Initiatoren riefen dazu auf, in möglichst vielen Städten eigene „Walks“ zu organisieren. „Wenn wir eine Bewegung werden wollen, wenn wir gemeinsam auf die Straße gehen wollen, dann müssen wir viele sein. Dann brauche man 300 Märsche oder mehr, erklärte Schmitt. Für die Organisation stellt das Bündnis Ressourcen bereit. Dazu gehören Schirme, die bereits von früheren Märschen bekannt sind, sowie neue Faltblätter, Schilder, Westen und Informationsmaterial zur Weitergabe an Passanten. Die praktische Organisation übernimmt der Verein „Windrose“ unter dem Dach von „Gemeinsam gegen Menschenhandel“.

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