Gesellschaft
Mehrheit macht sich Sorgen wegen Gefahr durch Linksextremisten
21.01.2026

Die Mehrheit der Deutschen (60 Prozent) macht sich Sorgen, dass Linksextremismus die öffentliche Sicherheit in Deutschland gefährdet. Das ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. 23 Prozent der Befragten teilen diese Sorge nicht. 14 Prozent antworteten mit „Weiß nicht“, drei Prozent machten keine Angabe.
Männer sehen die Gefahr häufiger als Frauen (62 Prozent gegenüber 58 Prozent), Ostdeutsche tun es etwas häufiger als Westdeutsche (62 Prozent gegenüber 59 Prozent). Ältere Menschen beschäftigt die Gefahr durch Linksextremisten häufiger als jüngere (18- bis 29-Jährige: 51 Prozent; 30- bis 39-Jährige: 56 Prozent; 40- bis 49-Jährige: 58 Prozent; 50- bis 59-Jährige: 64 Prozent; 60- bis 69-Jährige: 63 Prozent; über 70-Jährige: 66 Prozent).
Unter den Angehörigen der christlichen Konfessionen machen sich die landeskirchlichen Protestanten am häufigsten Sorgen (65 Prozent), gefolgt von den Katholiken (63 Prozent) und den Freikirchlern (58 Prozent). Bei den Muslimen tun es 44 Prozent, bei den Konfessionslosen 60 Prozent.
Unter den Anhängern der politischen Parteien fürchten die Sympathisanten der AfD am häufigsten die linksextreme Gefahr für die öffentliche Sicherheit (78 Prozent), gefolgt von den Parteigängern der CDU/CSU (77 Prozent), der SPD (55 Prozent), der Grünen (45 Prozent) und der Linken (20 Prozent).
Für die Erhebung wurden 2.004 Erwachsene im Zeitraum vom 16. bis 19. Januar befragt.

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