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Manzke: Kirche braucht Weite in Denken und Handeln

17.06.2023

Landesbischof Karl-Hinrich Manzke. Foto: Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe
Landesbischof Karl-Hinrich Manzke. Foto: Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe

Stadthagen (IDEA) – Die Kirche darf nicht in Selbstgefälligkeit erstarren. Das sagte der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe, Karl-Hinrich Manzke (Bückeburg), vor der Landessynode am 16. Juni in Stadthagen. Jesus Christus wolle mit seinem Geist alle Menschen erreichen, damit sie den Weg des Glaubens gehen können. Deshalb sei seine Kirche verpflichtet zu Weite im Denken und Handeln.

Auch in der Kirche könne sich „nicht selten ein Geist bemerkbar machen, der uns fesselt und bedrückt, aber gerade nicht ins Freie führt: ein Geist klerikaler Besserwisserei und behördlicher Bevormundung“, warnte Manzke. Weiter sagte der Landesbischof, die Kirche sei „kein Zweck in sich selbst“. Sie müsse auf die Stimme ihres Herrn hören und sei auf den Geist Christi angewiesen. „Nur im Hören auf die Kraft des Geistes gibt sie Zeugnis von der Verkündigung des Reiches Gottes, wie sie Jesus Christus in den Mittelpunkt seines Wirkens gestellt hat“, so Manzke.

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe ist mit 47.000 Mitgliedern die kleinste westdeutsche Landeskirche. Landesbischof Manzke ist auch Beauftragter der EKD für die Seelsorge in der Bundespolizei und Catholica-Beauftragter der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD).

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