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Menschenrechte

KP Chinas ist „weltweit größter Menschenrechtsverletzer“

03.06.2022

Das Archivbild vom 4.6.1989 zeigt Menschen neben einem in Brand gesetzten Panzer westlich des Tien An Men-Platzes (Platz des Himmlischen Friedens) in Peking. Foto: picture-alliance / dpa | AFP
Das Archivbild vom 4.6.1989 zeigt Menschen neben einem in Brand gesetzten Panzer westlich des Tien An Men-Platzes (Platz des Himmlischen Friedens) in Peking. Foto: picture-alliance / dpa | AFP

Frankfurt am Main (IDEA) – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hat die Kommunistische Partei (KP) Chinas als „weltweit größten Menschenrechtsverletzer“ bezeichnet. Anlass ist das Gedenken an das Massaker auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ in der Nacht vom 3. auf den 4. Juni 1989.

Damals schlugen Truppen der „Volksbefreiungsarmee“ die Demokratiebewegung blutig nieder. Dabei sollen Tausende Menschen getötet worden sein. Wie die IGFM in Frankfurt am Main erklärte, werden in der Volksrepublik Angehörige von Religionsgemeinschaften, darunter Christen, Muslime und Buddhisten, Aktivisten der Demokratiebewegung sowie Andersdenkende überwacht, verfolgt, eingesperrt, gefoltert und ermordet. Seit der Machtübernahme 1949 seien durch das chinesische Regime laut Schwarzbuch des Kommunismus mehr als 65 Millionen Menschen ums Leben gekommen.

Menschenrechtler warnen Europa vor Beschwichtigung

Die IGFM warnt: Mit seinem wirtschaftlichen Vormarsch versuche China, auch den Sozialismus chinesischer Prägung in aller Welt durchzusetzen. „Die nächsten 100 Jahre der KP Chinas können zu einer gleichgeschalteten, sinisierten Welt führen, wenn Europa weiter auf Beschwichtigung setzt.“ Am 4. Juni veranstaltet der IGFM-Arbeitsausschuss China zusammen mit dem Verein „Hongkonger in Deutschland“ in Heidelberg eine Mahnwache zum Gedenken an das Massaker auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“.

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