Gesellschaft
Knapp jeder Dritte ist für Kreuze an staatlichen Schulen
16.07.2025

Knapp jeder dritte Deutsche (31 Prozent) fände es gut, wenn an staatlichen Schulen Kreuze hingen. Das ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. Die relative Mehrheit der Befragten (47 Prozent) fände es nicht gut. 18 Prozent antworteten mit „Weiß nicht“, fünf Prozent machten keine Angabe.
Männer befürworten Kreuze an staatlichen Schulen häufiger als Frauen (35 Prozent gegenüber 26 Prozent), Westdeutsche tun es häufiger als Ostdeutsche (34 Prozent gegenüber 18 Prozent). Bei jüngeren Befragten ist die Zustimmung zu dem christlichen Symbol tendenziell höher als bei älteren (18- bis 29-Jährige: 35 Prozent; 30- bis 39-Jährige: 33 Prozent; 40- bis 49-Jährige: 30 Prozent; 50- bis 59-Jährige: 29 Prozent; über 60-Jährige: 30 Prozent).
Unter den Kirchenmitgliedern gibt es deutliche Unterschiede: Während bei Katholiken (54 Prozent) und Freikirchlern (53 Prozent) eine absolute Mehrheit Kreuze an staatlichen Schulen gut findet, sind es bei den landeskirchlichen Protestanten nur 31 Prozent. Bei den Muslimen sind es 36 Prozent, bei den Konfessionslosen 14 Prozent.
Unter den Anhängern der politischen Parteien sprechen sich die Sympathisanten der CDU/CSU mit 43 Prozent am häufigsten für die Schulkreuze aus, gefolgt von den Parteigängern der AfD (41 Prozent), der SPD (25 Prozent), der Grünen (24 Prozent) und der Linken (13 Prozent).
Für die Erhebung wurden 2.004 Erwachsene im Zeitraum vom 11. bis 14. Juli befragt.

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