Gesellschaft

Judenhass im Kindergarten

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Schon Kinder sind Judenhass ausgesetzt. Symbolfoto: Picture Alliance/dpa | Daniel Bockwoldt
Schon Kinder sind Judenhass ausgesetzt. Symbolfoto: Picture Alliance/dpa | Daniel Bockwoldt

Berlin (IDEA) – Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat vor Verbreitung von Hassparolen gegen Israel in deutschen Grundschulen und Kindertagesstätten gewarnt. In einem ihm bekannten Fall von Hetze gegen Juden sei das betroffene Kind erst drei Jahre alt gewesen, sagte er gegenüber Bild am Sonntag. Klein forderte die Verantwortlichen dazu auf, bei solchen Vorfällen die Jugendämter einzuschalten und die Familien aufzusuchen. Das diene auch dem Schutz der Kinder.

Der Fraktionschef der CSU im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek, forderte gegenüber Bild am Sonntag ebenfalls Maßnahmen gegen den Judenhass unter Kindern. Man dürfe nicht länger zulassen, dass Heranwachsende durch den Israel-Hass ihrer Eltern für ihr Leben geprägt werden. Er sprach sich dafür aus, Kindern aus Zuwandererfamilien im Rahmen von verpflichtenden Sprachkursen im Vorschulalter die Werte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung mitzugeben. „Das Existenzrecht Israels muss dabei ein integraler Bestandteil sein“, so Holetschek.

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