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In die Kritik geratener Geistlicher gestorben

12.06.2023

Pater Joachim Wernersbach war wegen seiner an Heiligabendpredigt in der Pfarrkirche von Wittechenau in die Kritik geraten. Foto: Privat
Pater Joachim Wernersbach war wegen seiner an Heiligabendpredigt in der Pfarrkirche von Wittechenau in die Kritik geraten. Foto: Privat

Wittichenau (IDEA) – Der katholische Pater Joachim Wernersbach ist am 7. Juni im Alter von 68 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit in Wittichenau bei Bautzen gestorben. Das teilte das Bistum Görlitz mit. Der Benediktinerpater war Anfang des Jahres heftig kritisiert worden, weil er an Heiligabend 2022 in der Pfarrkirche von Wittichenau unter anderem Gender, Wokeness und multiple Geschlechter als „seltsame moderne“ Strömungen bezeichnet hatte.

In seinem Heimatkloster – der Abtei Tholey (Saarland) –, die ihn 2021 als Seelsorger entsandte, erhielt er Predigtverbot. Das Onlineportal queer.de nannte die Predigt „hasserfüllt“, die Lausitzer Rundschau sprach von einem „Predigt-Eklat“, „Bild“ von einer „homophoben Predigt“.

Wernersbach nannte in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA den „Zuspruch in der Gemeinde überwältigend.“ Zudem hätten ihn zahlreiche zustimmende Reaktionen erreicht. Er sei überzeugt, dass die „schweigende Mehrheit“ in Deutschland weiterhin den traditionellen Werten anhänge.

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