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Helmut Matthies: „Jesus-Demenz kann den Himmel verschließen“

29.01.2026

IDEA-Ehrenvorsitzender Helmut Matthies: „Wo Auseinandersetzung um der Wahrheit willen geboten ist, ist sie biblisch.“ Foto: IDEA/senses-matthiasschmitt.de
IDEA-Ehrenvorsitzender Helmut Matthies: „Wo Auseinandersetzung um der Wahrheit willen geboten ist, ist sie biblisch.“ Foto: IDEA/senses-matthiasschmitt.de

Die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA will „bewusst christusorientiert“ sein. Das betonte der IDEA-Ehrenvorsitzende Helmut Matthies (Brandenburg an der Havel) beim Jahresempfang des Medienwerkes am 28. Januar in Wetzlar. Denn das Passwort für die Ewigkeit sei das Bekenntnis zu Christus in Wort und Tat.

Allerdings sei in vielen kirchlichen Stellungnahmen nur noch von Gott die Rede, nicht aber vom Herrn der Kirche, Christus. Dies gelte besonders für die Grußworte zum islamischen Fastenmonat Ramadan. „Doch Jesus-Demenz kann den Himmel verschließen“, so Matthies.

Er wurde bei dem Jahresempfang als IDEA-Vorsitzender verabschiedet. Er hatte das Amt seit 2018 inne. Davor war der Theologe ab 1978 IDEA-Leiter. Als neue IDEA-Vorsitzende wurde die Finanzwirtin Annegret Adamczak (Zwönitz/Erzgebirge) eingeführt.

Matthies bedauerte, dass heute im Gegensatz zur Situation vor 30 Jahren in fast allen Synoden eine Opposition zu geistlichen Fehlentwicklungen fehle. Er wünschte den jetzigen IDEA-Leitern Daniela Städter und Dennis Pfeifer Mut, Alternativen aufzuzeigen, und Mut zur Auseinandersetzung: „Wo sie um der Wahrheit willen geboten ist, ist sie biblisch.“ Das sei nicht einfach, wie das Neue Testament verdeutliche. Dort gebe es keine 20 Kapitel, in denen nicht vom Kampf um das Evangelium berichtet werde.

Es sei ein Privileg für Christen, eine doppelte Staatsbürgerschaft zu besitzen – neben der irdischen laut dem Apostel Paulus „ein gesichertes Heimatrecht im Himmel“. Außerdem seien Christen ein Leben lang bis zum Sarg Botschafter an Christi Statt. Und das Schönste sei, dass Christen bei allem nie allein seien. Christus schenke jedem seiner Anhänger als Beistand den Heiligen Geist.

Warum Spender und Mitarbeiter so wichtig sind

In seiner Rede dankte Matthies dem IDEA-Trägerverein und dem Vorstand für die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit. Einen Dank richtete er auch an die Spender. Sie ermöglichten IDEA Projekte, die das Werk sonst nicht stemmen könnte. Denn IDEA bekomme keine Zuschüsse, sondern finanziere sich weitgehend durch Abos und Anzeigen. Matthies dankte ferner den Mitarbeitern, die ihn oft überall da mit ihren Gaben und Fähigkeiten ergänzt hätten, wo er unzulänglich gewesen sei.

Heute beschäftigt die IDEA-Gruppe – zu ihr gehört neben der Nachrichtenagentur der Kongress Christlicher Führungskräfte (KCF) und die Medienagentur zeichensetzen – rund 50 Mitarbeiter.

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