Medien
Hamburg: Gottesdienst in einer Imbissbude
31.10.2024

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Rund 300 Menschen haben im Internet einen Gottesdienst aus der Imbissbude „Curry Grindel“ in Hamburg-Rotherbaum verfolgt. Die Predigt hielt der Imbissbesitzer und Laienprediger Hans Georg Schade. Sie wurde auch mit einem Lautsprecher auf die Straße vor dem Restaurant und im Internet u.a. auf YouTube übertragen.
In der rund einstündigen Predigt warb Schade dafür, eine persönliche Verbindung zu Gott zu suchen. Jesus Christus schenke denen, die zu ihm kommen, Heilung und Vergebung der Sünden. „Gott möchte mit uns eine Freundschaft haben, er möchte, dass es uns gut geht“, erklärte Schade. In seinem Vortrag stellte er seinen Mitarbeiter Sais vor, dessen Rückenschmerzen sich nach einem Gebet verbessert hatten.
Der 62-jährige Schade betreibt den Imbiss in der Nähe der Hamburger Universität seit 23 Jahren. In einem Video auf der Internetseite des Restaurants erklärt er: „Curry Grindel macht aus, dass Jesus Christus hier der Herr ist und wir alle Gott lieben.“ An den Wänden der Imbissbude hängen Glaubensbekenntnisse und Bibelworte wie „Gott ist gut. Immer“ und „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben (Joh 14,6)“.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, stammte die Idee zu dem Gottesdienst in der Imbissbude von einem Kommunikationsexperten, der Stammkunde des Restaurants ist. Mit ihm habe Schade vor einigen Jahren für seinen kranken Vater gebetet. Das habe Wirkung gezeigt, der Vater sei wieder gesund.
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